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1972 - 1990

1972 erfolgte die Gemeindezusammenlegung in Niederösterreich. Bis dahin waren vereinzelt Kläranlagen unter Zuhilfenahme öffentlicher Mittel errichtet worden. Um nun nicht für ein Stadtgebiet mehrere Kläranlagen betreiben zu müssen z.B. hatte die Katastralgemeinde Großau der Stadtgemeinde Bad Vöslau eine eigene Kläranlage und dem Gedanken des Zusammenschlusses folgend, wurden Überlegungen zur Bildung eines Gemeindeverbandes für die Abwasserbeseitigung angestellt. Aufgrund der Vereinbarung der Gemeinden Bad Vöslau, Enzesfeld- Lindabrunn, Hirtenberg, Kottingbrunn und Leobersdorf vom 14.11.1972 wurde mit Bescheid des Amtes der NÖ Landesregierung vom 5.12.1972 mit Wirkung vom 1.1.1973 der Gemeindeverband Abwasserbeseitigung Raum Bad Vöslau gebildet. Über Leobersdorf wurde auch ein Teil von Schönau, nämlich die Katastralgemeinde Siebenhaus, entsorgt.

Diesem Gemeindeverband oblag aus dem eigenen Wirkungsbereich der verbandsangehörigen Gemeinden die Beseitigung und Reinigung von Abwässern durch den Bau und die Erhaltung zentraler Hauptsammler und einer vollbiologischen Kläranlage. Damals wie heute verfügt der Verband über keine eigenen Einnahmen der nicht gedeckte Aufwand wird gemäß den Verbandssatzungen in Form einer Gemeindeverbandsumlage aufgeteilt.

In Erfüllung der seinerzeit in der Satzung festgelegten Aufgaben hatte der Verband in den verbandsangehörigen Gemeinden Hauptsammler in der Länge von rund 25km und im Gebiet der Stadtgemeinde Bad Vöslau auf einem verbandseigenen Grundstück auf ca. 30.000m eine vollbiologische Kläranlage für 40.000 Einwohnergleichwerte zu errichten. Die Kosten dieser Anlage waren ursprünglich auf Preisbasis 1973 mit 70 Millionen Schilling geschätzt. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wurden Gesamtbaukosten in der Höhe von 119 Millionen Schilling ermittelt. Die Bauarbeiten im Bauabschnitt 01 (Hauptsammler bis Leobersdorf, Hauptsammler Bad Vöslau, Verbindungskanal und Kläranlage) wurden am 7.10.1974 begonnen und am 30.10.1978 abgeschlossen. Mit den Bauarbeiten am Bauabschnitt 02 (Hauptsammler Enzesfeld Lindabrunn und Hirtenberg sowie Nebensammler Enzesfeld) wurde am 4.12.1978 begonnen, die Fertigstellung erfolgte mit 30.11.1982. Die Kollaudierung der Baudurchführung und Abrechnung der Abwasserbeseitigungsanlage erfolgte am 28.8.1985.

Zur Neuordnung der Siedlungswasserwirtschaft im Raum südlich von Wien wurde im Auftrag des Umwelt- und Wasserwirtschaftsfonds sowie der NÖ Landesregierung von o. Univ.-Prof. Dr. Werner Lengyel eine Grundsatzstudie ausgearbeitet. Die unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse sowie der aktuellen Gewässerschutzanforderungen für das Teilgebiet Raum Bad Vöslau und Mittleres Triestingtal ausgearbeiteten richtungsweisenden Lösungsvorschläge wurden von Herrn Landesrat Josef Mohnl am 26.9.1990 präsentiert. Hiernach konnte nur die gewässerwirtschaftlich und ökologisch sinnvollste sowie wirtschaftlich günstigste Variante einer Förderung zugeführt werden. Diese Variante bildet den Zusammenschluss der Gemeinden des Gemeindeverbandes Abwasserbeseitigung Raum Bad Vöslau mit den Gemeinden Berndorf, Weißenbach an der Triesting, Pottenstein, Hernstein und Furth an der Triesting. Der mit Bescheid der Wasserrechtsbehörde vom 2.1.1989 Vorgeschriebene Ausbau der Kläranlage unter Anpassung an den Stand der Technik lediglich für den bestehenden Gemeindeverband Abwasserbeseitigung Raum Bad Vöslau konnte mangels Förderbarkeit somit genauso wenig wie eine eigene Kläranlage Pottenstein oder die Einhausung der Kläranlage Berndorf einer Realisierung zugeführt werden. Eine Erweiterung des Verbandes unter Aufnahme der obzitierten Gemeinden
war erforderlich. weiter >>