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1996 - 2004
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Die große Verzögerung von der Kostenschätzung bis zum tatsächlichen Beginn resultiert aus dem Zusammenbruch des Bundes- Umwelt und Wasserwirtschaftsfonds und der Übernahme durch die Kommunalkredit AG. Die Finanzierung sämtlicher Bauvorhaben erfolgte in früheren Jahren durch Darlehen aus dem NÖ und Förderungsdarlehen des Wasserwirtschaftsfonds beim Bundesministerium für Bauten und Technik sowie Eigenmittel. In neuerer Zeit erfolgt die Finanzierung über Förderungsdarlehen des Umwelt- und Wasserwirtschaftsfonds sowie die Beiträge des NÖ Landes

Wasser wirtschaftsfonds und Eigenmittel. Der Betrieb und die Instandhaltung der Verbandsanlagen sowie die Rückzahlung und Verzinsung der Förderungsdarlehn wurden und werden aus Verbandsmitteln finanziert. Der nicht gedeckte Aufwand des Verbandes wird gemäß Verbandssatzung auf die verbandsangehörigen Gemeinden im gleichen Verhältnis wie die eingeleiteten Schmutzwassermengen, ausgedrückt in Einwohnergleichwerten, aufgeteilt. Mit der seinerzeitigen Projektierung und auch Bauüberwachung der Verbandskläranlage und der Hauptsammler in den Jahren 1974 bis 1982 als auch mit den jetzigen Aus- und Umbauarbeiten der Verbandskläranlage und dem Parallelsammler in der Bundesstraße 18 zwischen Berndorf und Leobersdorf war das Zivilingenieurbüro DI Felix Buschina betraut. Mit der Projektierung und der Bauüberwachung des Hauptsammlers Pottenstein- Weißenbach war das Zivilingenieurbüro DI Kurt Pfeiller betraut.

Nach Bekanntwerden des Inkrafttretens der neuen Deponieverordnung mit 1.1.2004 wurde durch den Verbandsvorstand des Abwasserverbandes Raum Bad Vöslau Anfang des Jahres 2002 eine Studie in Auftrag gegeben, welche die alternativen Entsorgungsmöglichkeiten des anfallenden kommunalen Klärschlammes untersuchen sollte.

Die von der Fa. Tecon, im Auftrag des Verbandes, durchgeführte Studie hat ergeben, dass die für den Verband ab 1.1.2004 wirtschaftlichste Entsorgungsmöglichkeit der eine eigene thermische Verwertungsanlage sein wird.

Mit dem Verbandsbeschluss vom 27.06.2002 wurde die Fa. Tecon (Leobersdorf) mit der Errichtung einer Schlammtrocknungsanlage und thermischer Verwertungsanlage, mit voller Funktionsgarantie als Generalunternehmer beauftragt.

Das Anforderungsprofil der Anlage wurde neben den technischen Eingangsparametern aus drei wesentlichen Grundbedienungen erstellt. Auf der einen Seite sollte eine Anlage gebaut werden, die mit einem möglichst geringen und unspezifischen Arbeitsaufwand betrieben werden kann und auf der anderen Seite standen die Investitionskosten, welche natürlich auch so gering wie möglich gehalten werden sollten. Die dritte Grundbedingung war ein möglichst umweltfreundliches Konzept zu realisieren, um das Projekt umweltpolitisch vertreten zu können, denn es ist ja eine thermische Abfallbehandlung in besiedelten Raum auf jeden Fall ein Konzeptbestandteil.

Die technischen Parameter umfassten die anfallende Klärschlammmenge, welche das ganze Jahr über kontinuierlich verwertet werden sollte, sowie die Anforderungen an die Emissionsgrenzwerte des Abgases, welche durch die Abfallverbrennungsverordnung (AVV) vorgegeben waren bzw. innerhalb des geplanten Betriebshorizont vorgegeben werden.

Um auf Grund dieser Anforderungen die optimalen Verfahrenstechniken zu ermitteln, wurde ein Auswahlschema erstellt.

Nach erfolgter Auswahl- und Ausschreibungsphase erfolgte bereits Ende 2002 der Baubeginn.

Nach Fertigstellung der Trocknungsanlage nahm diese Mitte 2003 ihren Probebetrieb auf. Im Oktober 2003 erfolgte der erste Probebetrieb der thermischen Verwertungsanlage. Nach Behebung der aufgetretenen verfahrenstechnischen Probleme konnte mit März 2004 ein geregelter Probedauerbetrieb der Anlagenteile aufgenommen werden.
Die Anlage wurde am 24. September 2004 feierlich eröffnet.

Der "Gemeindeverband für Abwasserbeseitigung im Raum Bad Vöslau" hat seinen Sitz in 2540 Bad Vöslau. Aufgrund einer Vereinbarung des Verbandes mit der Stadtgemeinde Bad Vöslau vom 14.4.1977 wird die gesamte Administration und Verwaltung Stadtamt der Stadtgemeinde besorgt. Das technische Personal wird von Der Stadtgemeinde Bad Vöslau gegen Ersatz der tatsächlichen Kosten
zur Verfügung gestellt.