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Spatenstich zum Bauvorhaben 13 "Parallelsammler 12 Kottingbrunn":

(v. l. nach r.): Christian Tallian (Porr), Hermann Schmelz (Hydro Ingenieure), Manfred Apfler (AWA), Bgm. Hermann Kozlik (Berndorf - AWA), Bgm. Christoph Prinz (Bad Vöslau - AWA), Bgm. Christian Macho (Kottingbrunn – AWA) Harald Bayer (AWA), Bernhard Prenner (Porr), Dietmar Pieler (Porr)



Impressionen von der Baustelle (2.7.2018)





Impressionen von der Baustelle (l.o.: Grabarbeiten für Rückhaltebecken, r.o. und l.u.: Grabarbeiten für Leitungen und Schacht, r.u.: Schachtbohrung mittels Tunnelbohrer - 1.8.2018)


Wir werden Sie an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen über den Baufortschritt informieren.


Errichtung eines Sammelkanals


Die biologische Kläranlage Bad Vöslau ist eine der größten und modernsten Wasseraufbereitungsanlagen in Niederösterreich. Neben den Abwässern von 11 Gemeinden reinigt sie auch die Abwässer der NÖM Baden. Ein großer Umbau um rd. € 9. Mio., der die Anlage annährend energieautark und zukunftsorientiert ausgerichtet hat, wurde vor Kurzem abgeschlossen.
Zusätzlich zur Abwasserreinigung ist der Gemeindeverband Abwasserbeseitigung Raum Bad Vöslau (AWA) auch für den schadlosen Abtransport der Abwässer aus seinen Mitgliedsgemeinden bis zur zentralen Kläranlage verantwortlich.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und die laufenden Wartungstätigkeiten abwickeln zu können, errichtet der AWA einen neuen Sammelkanal von Leobersdorf (Bereich Bahnhof) bis zur Verbandskläranlage in Bad Vöslau.
Durch diesen zukunftsorientierten Schritt werden die Abwässer von 9 Mitgliedsgemeinden durch einen Parallelsammelkanal direkt an die Kläranlage angebunden. Die geplante Trasse verläuft größtenteils entlang des Wr. Neustädter Kanals – sehr viel davon auf dem Gemeindegebiet von Kottingbrunn. Die Baumaßnamen beinhalten Rohrverlegungen in offener Bauweise mit ca. 2 Kilometer und in geschlossener Bauweise (Bohrung durch Micro Tunneling) mit ca. 1,8 Kilometer. Die Dimensionen, mit welchen der neue Sammler ausgebaut wird, betragen 0,8 bis 1,2 Meter. Dabei werden die Rohrleitungen bis zu einer Tiefe von rd. 10 Meter verlegt.
Weiters soll vor der Kläranlage ein abgedecktes Becken mit 500 m³ Fassungsvermögen errichtet werden, welches die Spitzenzuflüsse im Regenereignis retendieren soll. Eine Maßnahme, die auch den von Hochwasser bedrohten Gemeinden im Triestingtal helfen wird.

Die Gesamtbaukosten werden sich voraussichtlich auf rd. € 9,4 Mio. (excl. Ust.) belaufen. Mit der Fertigstellung der gesamten Maßnahme ist mit Herbst 2019 zu rechnen.

„Der Abwasserverband Raum Bad Vöslau ist sicher seit Jahren ein Vorzeigeverband! Alle Bürgermeister und Gemeindevertreter der 11 Gemeinden arbeiten im AWA über die Parteigrenzen hinweg konstruktiv und gemeinsam für umweltorientierte und kostenminimierende Lösungen im Sinne der rd. 50.000 betroffenen Bürgerinnen und Bürger.“ ist Obmann Bgm. Christoph Prinz überzeugt.

Aufgrund der Baumaßnahmen kann es vorübergehend zu Beeinflussungen (Verkehrsbehinderungen, Lärm, Staubentwicklung, etc.) kommen. Der AWA ersucht diesbezüglich um Ihr Verständnis und ist bemüht diese Beeinflussungen möglichst gering zu halten.